- Registriert
- 31 Dez. 2016
- Beiträge
- 3.327
- Punkte Reaktionen
- 322
- Alter
- 41
- Ort
- 5700 Zell am See
- Imker seit
- 01.01.2005
- Heimstand
- Bienenhäuser, Freisteher
- Wanderimker
- Ja
- Rähmchenmaß/Wabengröße
- Einheitsmass - Jumbo
- Schwarmverhinderung wie
- Frühzeitiges schröpfen, Zellen brechen
- Eigene Kö Zucht ja/nein
- Ja
Checkliste für den Winter
Wir Imker können der Winterruhe der Bienen entspannt entgegensehen, falls folgende Punkte erfüllt sind:- die Völker haben bereits ausreichend Winterfutter bekommen
- die Stärke der Völker ist ausreichend. Kümmerlinge wurden zu starken Völkern vereinigt
- die Varroamilbe wurde ausreichend bekämpft
- die Bienenstände wurden bereits sturmsicher gemacht und für den Winter vorbereitet. Die Deckel der Beuten sollten nun bestmöglich isoliert werden
- die Bienenvölker wurden vor Mäusen geschützt (Gitter mit 6-7mm Maschenweite vor den Fluglöchern)
- in den Bienenvölkern befinden sich junge, intakte, leistungsfähige Königinnen, welche ausreichend Pheromone abgeben und den Zusammenhalt im Volk sicherstellen
Mit dem Rückgang der Temperaturen im Herbst wird der Flugbetrieb eingestellt. Bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius sitzen die Bienen dicht gedrängt in der kugeligen Wintertraube. Die Kerntemperatur der Wintertraube beträgt 35 Grad Celsius, falls noch Brut vorhanden ist. Die Bienen erreichen diese Wärme durch Zitterbewegungen. Die Wintertraube wird nun anfänglich in der Nähe des Flugloches gebildet und rückt im Laufe des Winters langsam nach hinten und oben zu den Futtervorräten nach. Die ersten, langlebigen Winterbienen sind bereits Anfang September geschlüpft. Es gilt nun diese Winterbienen möglichst zu schonen und deren Langlebigkeit zu fördern. Alle Eingriffe sollten daher bestmöglich überlegt sein und unnötige Störungen müssen vermieden werden. Für etwaige Eingriffe sind daher ausschließlich warme Tage zu wählen.








