Monatsbetrachtung Oktober

seewinkelimker84

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31 Dez. 2016
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41
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5700 Zell am See
Imker seit
01.01.2005
Heimstand
Bienenhäuser, Freisteher
Wanderimker
Ja
Rähmchenmaß/Wabengröße
Einheitsmass - Jumbo
Schwarmverhinderung wie
Frühzeitiges schröpfen, Zellen brechen
Eigene Kö Zucht ja/nein
Ja

Checkliste für den Winter​

Wir Imker können der Winterruhe der Bienen entspannt entgegensehen, falls folgende Punkte erfüllt sind:

  • die Völker haben bereits ausreichend Winterfutter bekommen
  • die Stärke der Völker ist ausreichend. Kümmerlinge wurden zu starken Völkern vereinigt
  • die Varroamilbe wurde ausreichend bekämpft
  • die Bienenstände wurden bereits sturmsicher gemacht und für den Winter vorbereitet. Die Deckel der Beuten sollten nun bestmöglich isoliert werden
  • die Bienenvölker wurden vor Mäusen geschützt (Gitter mit 6-7mm Maschenweite vor den Fluglöchern)
  • in den Bienenvölkern befinden sich junge, intakte, leistungsfähige Königinnen, welche ausreichend Pheromone abgeben und den Zusammenhalt im Volk sicherstellen

Mit dem Rückgang der Temperaturen im Herbst wird der Flugbetrieb eingestellt. Bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius sitzen die Bienen dicht gedrängt in der kugeligen Wintertraube. Die Kerntemperatur der Wintertraube beträgt 35 Grad Celsius, falls noch Brut vorhanden ist. Die Bienen erreichen diese Wärme durch Zitterbewegungen. Die Wintertraube wird nun anfänglich in der Nähe des Flugloches gebildet und rückt im Laufe des Winters langsam nach hinten und oben zu den Futtervorräten nach. Die ersten, langlebigen Winterbienen sind bereits Anfang September geschlüpft. Es gilt nun diese Winterbienen möglichst zu schonen und deren Langlebigkeit zu fördern. Alle Eingriffe sollten daher bestmöglich überlegt sein und unnötige Störungen müssen vermieden werden. Für etwaige Eingriffe sind daher ausschließlich warme Tage zu wählen.

Oje! – Noch nicht genügend Winterfutter​

Die Auffütterung sollte ja schon bis Mitte/Ende September abgeschlossen worden sein. Falls der September zu kalt war oder es ständig regnete, dürfte der eine oder andere Imker mit seinen Tätigkeiten ins Hintertreffen geraten sein. Beobachtungen zeigen, dass früh eingefütterte Völker besser überwintern. Sollte dennoch jemand noch füttern müssen, sollte hierfür möglichst Invertfutter in der Nähe des Bienensitzes (Futtertaschen) verwendet werden.
 
Heute Morgen nur 4 Grad plus, frisch bis dorthinaus, tagsüber kaum Sonne, meist bewölkt mit einigen Regentropfen und leichtem kalten Wind, nur ganz wenige einzelne Bienen sah man herumfliegen, jetzt am Abend lagen einige Wespen auf den Flugbrettern.

Sie waren nicht mehr lebendig, also tot, mausetot, in gekrümter Lage, was heißt sie wurden kurzerhand abgestochen als sie ins Flugloch wollten, das zeugt von vitalen wehrfähigen Völkern.

Ich lese grade der WB meint in einigen Regionen könnte es bereits Morgen leichten Nachtfrost geben, ich habe gestern das letzte Gartenbeet abgeräumt, bestückt mit Kürbissen, also grad noch rechtzeitig bevor es Frost geben könnte.
 
Vormittag waren arschkalt, alles nass, dazu windig, also echt ungemütlich. Um Mittag herum zeigte die Sonne was noch in ihr steckt, diese wenigen warmen Stunden nutzen meine Bienen um noch einige Runden zu drehen. Für heute Abend ist der erste Frost angesagt, also höchst an der Zeit um die Wintertuchend herauszuholen.

Selber war ich im Bienengarten im Einsatz, Leimringe müssen noch schnell angebracht werden, Nüsse mit dem Nussroller einsammeln und Fallobst aufklauben ist angesagt.

Josef
 
Gestern bei dem sonnigen Wetter stieg die Temperatur auf 18 Grad. kein Wind, bei allen Völkern habe ich nochmal die Milbenreduzierung in Gang gesetzt auch Behandlung genannt und bei einem Volk Honigwaben zugehängt, nun sind alle gelagerten Ganz-FuW weg.

Eine Halbzarge mit vollen Futterwaben ist noch da, allerdings nicht im Lagerraum sondern auf einem Volk, dieses hat zwei Halbzargen aufgesetzt, eine davon ist Reserve. Bisher musste noch kein Volk gefüttert werden, sie haben ihren eigenen Honig als Herbst- und Winterfutter.

Heute Morgen bewölkt und 4 Grad.
 
Wir hatten von Donnerstag auf Freitag Minus 2 Grad. Die im Freiland stehenden Paradeiser und Paprika sind abgefroren.

Marianne
 
Frost hatten wir bisher noch keinen, zwei Birnbäume haben noch Birnen,
inwieweit kann der Frost den Birnen schaden?

Heute Nacht 9 Liter Regen, zwar 8 Grad plus am frühen Morgen
aber gefühlt sehr kalt, dafür sorgte ein frischer Wind. Momentan
bewölkt und tröpfeln.

Gefunden im neuesten Buch von Dan Brown (The secret of secrets):

Politik und Schauspielkunst sind enger verwandt als man wahrhaben will.

Man könnte dies ummünzen auf die Bienenhaltung:
Stiche und Schmerzen sind enger verwandt als man es erleben möchte :)
 
Gestern Sturm und Regen, die Temperaturen lagen maximal bei 11 Grad, gefühlt war es natürlich kälter. Ich war nicht im Garten, dafür haben wir es uns familiär gemütlich gemacht und uns bedienen lassen :D

Wolfgang
 
Seit gestern 15 Liter Regen, im bisherigen Oktobern sind es insgesamt 29 Liter. Aktuell regnet es leicht bei 7 Grad plus mit leichtem Wind. Es ist sehr trüb und die Berge sind nicht zu sehen, es wäre interessant ob auf den Gipfeln schon Schnee liegt.

Am Mittwoch soll es sonnig werden meint der WB, sehen wir mal dann erschauen wir es schon.

Was gibt es bei den Bienen neues, eine Völkeranfrage hatte ich gestern, ein Imker wollte jetzt sofort Völker kaufen, er soll sich im Frühjahr wieder melden sagte ich ihm, jetzt wo die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist, ist es nicht günstig Völker abzugeben, er war einverstanden.
 
Seit gestern früh wieder 15 Liter Regen, im bisherigen Oktober damit 44 Liter, heute Morgen 8 Grad und leicht windig, eine frische angenehme Luft für tiefe Atemzüge, die Lunge duchlüften oder auslüften sozusagen.
 
Gestern waren viele Wasserholerinnen unterwegs, das heißt die Völker haben noch offene Brut, auch daran zu sehen das Folien leicht schwitzen. Heute Nacht 2 Liter Regen bei 8 Grad.

Im bisherigen Oktober:

46 Liter Regen/qm
9,3 Grad Durchschnittstemperatur
19,1 Grad Spitze am 4. Oktober
3,6 Grad Tiefsttemperatur am 4. Oktober
82 % durchschnittliche Luftfeuchte

Bisher kein Tag mit über 20 Grad, das kommt mit Sicherheit noch.
 
Heute war guter Flug, besonders am Nachmittag, einige kamen mit satten gelben Pollenhöschen zurück vom Ackersenf. Leider sind ausgerechnet zwei Waagvölker nur mittelmäßig von der Volksstärke her, Waagvolk zwei ist für diese Zeit sehr gut beisammen. So sehen die meisten Völker aus:

DSCI0001.JPG
 
Ist das Absicht mit dem Überbau?
 
Stört es dich ? Meine jedenfalls basteln alljährlich zwischen Folie und Oberträger ihren Wildbau. Du solltest mal den Wirrbau in meiner Christbeute ansehen, wo so ein Schwarm, von mir zunächst unbemerkt, eingezogen ist. Da ist aber eine leere Halbzarge zwischen Deckel und Folie, letztere wurde allerdings ziemlich zernagt. Im Frühjahr wird das Ganze entfernt, da juckt es die Damen sowieso nicht.

Wolfgang
 
Ist das Absicht mit dem Überbau?
Nein, keine Absicht, die Bienen machen das selber, im Winter formen sie die Traube bis in den Überbau hinein, bei einigen Völkern wird der Überbau so hoch daß der Deckel nicht mehr draufpasst und er wird vom Imker verkürzt, im Frühjahr beim Erweitern muss dieser Überbau entfernt werden und dies bringt eine enorme Menge frisch gebautes sauberes Wachs.

Man muss ihn im Frühjahr rechtzeitig entfernen bis die Bienen frischen Eintrag einlagern, sonst wird es eine fürchterliche Batzerei und äußerst schade um den Honig. Man kann das Honigwachs auf ein anderes Volk geben zum Ausschlecken, aber dies ist nur wieder Arbeit für die Bienen und den Imker.

Vom 1. Oktober bis 9. Oktober hat Waagvolk 1 genau -1000 g abgenommen, dies ist wie schon bemerkt ein mittleres Volk von der Volksstärke her, die starken Völker haben bestimmt einiges mehr an Abnahme.
 
Hallo Fix,

ich würde unten an den Deckel eine um die Maße des Beutenrands verkürzte, flache Holzplatte schrauben, die nach allen Seiten und v.a nach unten zu den Rähmchen nur noch den Beespace (6 bis 8mm) Abstand lässt. Dann dürfte es keinen Verbau mehr geben! Außer du magst es nicht anders, weil du dich drauf eingestellt hast (Wachs etc.)

Grüße,
Daniel

Ps: Platte muss halt so sein, dass sie nicht aufquellen kann durch Feuchtigkeit, also Massivholz am besten, aber ob das so dünn zu beschaffen ist?
 
ich würde unten an den Deckel eine um die Maße des Beutenrands verkürzte, flache Holzplatte schrauben, ......
Eine gute Idee, ich habe keinen Deckel im herkömmlichen Sinn sondern 5 Holzbrettchen die quer auf dem Kasten liegen und oben drauf erst die Isolierung (das hat einige Vorteile bei meiner Betriebsweise)

Man könnte diese Brettchen auch so schreinern daß der Beespace stimmt, aber für die Bienen scheint mir der Überbau den Winter durch vorteilhafter zu sein sonst würden sie sich nicht die Mühe machen ihn zu bauen.

Heute Morgen 10 Grad, kein Wind, hochnebelartige Bewölkung, wenn sich diese verzieht könnte es ein sonniger Tag werden.

Wer grad frühstückt: Guten Apetitt! Essen, atmen und trinken hält........jeder kennt den Spruch!
 
Man könnte diese Brettchen auch so schreinern daß der Beespace stimmt, aber für die Bienen scheint mir der Überbau den Winter durch vorteilhafter zu sein sonst würden sie sich nicht die Mühe machen ihn zu bauen.
Auch bei unserer heimischen einräumigen Betriebsweise ist dies üblich und wird auch insofern gefördert, indem man die Stängel der bereits verbluten Goldrute schneidet um sie quer auf die Rähmchenträger zu legen. Manchmal ist es so, dass die Waben bis zu den Rähmchenträgern verbaut sind, somit hätte die Wintertraube keine Möglichkeit um die Waben zu übersteigen.

Max & All, die Bienen sind nicht deppert -wie wir so treffend zu sagen pflegen- die wissen im Herbst schon was denen im Winter zum überleben wichtig ist.

Josef
 
Heute war guter Flug, besonders am Nachmittag, einige kamen mit satten gelben Pollenhöschen zurück vom Ackersenf. Leider sind ausgerechnet zwei Waagvölker nur mittelmäßig von der Volksstärke her, Waagvolk zwei ist für diese Zeit sehr gut beisammen. So sehen die meisten Völker aus:

Anhang anzeigen 90169
Gute Arbeit, sie wissen was sie jetzt tun.
Maximal im Frühjahr etwas machen, wenn es wirklich notwendig ist.

Alles Gute vom Rolf
 
In den letzten sechs Tagen gab es beachtliche 1,4 Kilo Abnahme, somit gab es heute ein Leckerli in Form einer 2 : 1 Zuckerwasserlösung und wie bei mir immer in einem 1 Kg Glas. Die Völker sind erstaunlich stark und haben nach wie vor relativ viel Brut.

Probleme am Bienenstand gibt es keine, die Wespen halten sich zurück, Hornissen konnte ich noch keine beobachten.

Josef
 
Man könnte diese Brettchen auch so schreinern daß der Beespace stimmt, aber für die Bienen scheint mir der Überbau den Winter durch vorteilhafter zu sein sonst würden sie sich nicht die Mühe machen ihn zu bauen.
Das dürfte eher daran liegen, dass der Platz genutzt werden soll.
 
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