Meine Stände haben feste, ca 40 cm breite Flugbretter, die aber deutlich nach vorne abfallen.
Ich will, dass Regentopfen nach vornehin wegspritzen und weniger Richtung Kistes und Flugloch.
Schnee bleibt aber trotz der 25 Grad Schräge liegen und die Fluglöcher weden manchmal vollkommen zugeschneit. Meine Böden sind per Schieber aus Sperrholz geschlossen, aber nicht perfekt luftdicht.
Dieses Bisschen Luft reicht den Bienen. Muss mich also mit dem Freimachen der Fluglöcher nicht beeilen.
Wenn ich denke, dass es nicht gleich wieder schneit, mache ich frei.
Nehme dazu gern die Enkel mit. Sie können sich dann etwas wichtig vorkommen, indem sie den Bienen helfen.
Mir ist es wichtig, am ersten warmen Flugtag trockene, sonnenwarme Flugbretter zu haben.
Eine Besonderheit, die es vielleicht nur in unserer Familie gibt:
An so einem sonnigen, warmen Flugtag, zeigte unser Vater uns Kindern, dass es einzelne verklammte Bienen gab, die in unsere fast 20 cm tiefen Fusstapfen geraten waren. In diesen Fusstapfen war Schatten und ein Kaltsee und die Bienen kamen da nicht mehr heraus. Auf der sonnenbeschienenen Schneefläche gab es keine klammen Bienen. Schon welche, die dort vermutlich Wasser aufnahmen, aber die kamen wieder hoch.
Seither machen wir, etwa ab Februar, in einem grösseren Bereich vor den Bienen, keine Fusstapfen mehr in den Schnee.
Will nicht sagen, dass so eine grössere Zahl von Bienen gerettet werden kann. Es geht mehr um Achtsamkeit.
Den Kindern tut es gut. Auch unsere kleinste, 4 jährig, ist voll darauf eingestiegen. Zumal wir ein paar Bienen aus den Tapsern hinter den Kästen retten mussten.
Dieses Jahr war nämlich die Situation wiedermal danacht. 15 cm Schnee und Reinigungsflug.
Die Kleine war interessiert, auch an der grossen Zahl der Kotklexe. Die Grosse sagte, kenn ich doch schon.
Gruss RSR