Wetter im Jänner 2026

Die Kälte hat den Osten Niederösterreichs fest im Griff: ist die Grünlandtemperatursumme in den ersten 3 Jännertagen noch auf 4 Grad geklettert stagniert sie seitdem: wir stehen nach wie vor bei 4 Grad.
Außerdem ist alles vereist, die Bäume sehen aus wie mit Zuckerguß verziert.
 
Heute Morgen - 1 Grad, im Osten der Himmel völler Streifen, die Durchschnittstemperatur im Januar war schon bei - 3 Grad, die letzten Sonnentag haben sie auf einen bisherigen Durchschnitt von - 1,3 Grad schrumpfen lassen, die Spitze 12, 2 Grad am 14. Januar.

Ein kalter Winter bisher und auch einiges an Schnee, dies ließe auf ein gutes Trachtjahr schließen, mehr Niederschläge wären vonnöten, das heißt niemand niederschlagen sondern mehr Feuchtigkeit von oben.
 
Am Vormittag dichter Nebel, ab dem Spätmittag langsam sonnig, es ging jedoch nicht über 2 Grad plus hinaus, zuwenig um Holz zu spalten, ein Haufen zugeschnittenes Holz wartet schon lange darauf in Scheitel verwandelt zu werden, diese Transformation bewerkstelligt der hydraulische Holzspalter von mir bedient, aber heute wären mir die eh schon gefrorenen Finger noch gefrorener geworden.

Mir fallen dazu Worte von Robert Eliot ein:

Regel Nummer eins: Reg dich nicht über Kleinigkeiten auf.
Regel Nummer zwei: Alles ist eine Kleinigkeit.
 
Wir erleben immer noch eiskalte Tage, selbst tagsüber gibt es -2 Grad. Heute war es zudem extrem sonnig, aber auch stürmisch, so schaffte die PV Anlage stolze 7 kWh, ein Tel davon wurde in den Speicher eingebunkert.
... der hydraulische Holzspalter von mir bedient,
Auch ich überleg mir einen Holzspalter, aber welcher macht Sinn?

Josef
 
Auch ich überleg mir einen Holzspalter, aber welcher macht Sinn?
Wie hast du bisher das Holz gespalten?

Wenn mit der Hand per Axt friert man wenigstens nicht bei dieser Kälte, am Holzspalter stehend kriecht die Kälte zuerst in die Finger, dann in die Zehen und dann nacheinander verteilt sie sich in alle Körperteile. Aktuell haben wir bereits - 1 Grad, es wird wieder eine kalte Nacht.
 
Täglich muss ich mehrmals zum hinteren Bereich unseres Grundstückes um das Federvieh mit Futter und Wasser zu versorgen, dies ist momentan bei Schnee und Eis ohne Steigeisen nicht möglich. Die Winter der letzten Jahre waren hier kein Problem, gab es doch kauuuum Schnee, sollte die Eiszeit in den nächsten Jahren weitergehen Mus ich hier eine Lösung finden?

Wie hast du bisher das Holz gespalten?
Mehrere Schwere Äxte, Stämme auf 33cm Länge geschnitten, 80er Hackstock und pure Muskelkraft genügten, diese jedoch immer zarter wird, eben deswegen muss ein Spälter her :009:
Josef
 
eben deswegen muss ein Spälter her
Normal nehme ich auch die Spaltaxt, aber je nach Holz wehren sich 5 - 15% der Klötze zu sehr (38cm).
Der Spalter sollte stark genug sein, ich habe 8t/400V, für größere Mengen lieber mit Zapfwellenanschluss.
 
Nach wie vor herrscht Eiseskälte, also oderheurige Winter hatves echt in sich.

Heute wollte ich Hühner und Wachteln wie auch sonst jeden Tag frisches Wasser geben, war leider wegen festgefrorenen Türen nicht möglich. Im Gewächshaus hat es gut 25 Wärmegrade, da schwitz Schnee und rinnt vom Dach ab, das Wasser gefriert unverzüglich, eben deswegen sind dies nicht zu öffnen.

Josef
 
Wir haben auch Eiseskälte, nachts bis - 8 Grad, tagsüber ging es heute nicht über 3 Grad plus hinaus, die Bienen summen friedlich in ihren Kästen, sehr erstaunlich, kein Volk ist bisher brutfrei, bei der Windelkontrolle sind noch bis zu 5 Wabengassen mit Brutzellengemüll zu sehen.

Ich habe heute wieder Holzscheite gekloben, leider ist bei unserem betagten (zwischen 30 und 40 Jahre jung) hydraulischen Holzspalter die Spaltkraft nicht mehr lesbar, ich schätze an die 5 Tonnen, und der Anschluß 400 Volt. Die Scheitellänge ist bei uns 30 cm, diese schneide ich mit der Akkukettensäge ab, heute auch einen Fichtenstamm mit 40 cm Durchmesser, diese Klötze sind breiter als lang.
 
Reden wir hier über unsere Hokzmacherei weiter, ist ja Winterszeit und somit Holzzeit.

Hab vor einigen Tagen eine ziemlich neue und somit noch unter Garantie stehende Stihl MS 251 Pro ins Lagerhaus gebracht, da war ein ungutes Lagergeräusch zu vernehmen. Heute war diese fertig, jedoch wurde die Garantie abgelehnt, der Grund dafür und wie mir der dortige Techniker erkläre, war eine falsche 40er Kette, anstatt einer Stihl wurde eine Husqvarna montiert, dies sind in der Bauweise völlig anders. Man sagt bei uns so treffend, "auch wennst alt wirst wira Kuh, so lernst immer noch was dazua.

Josef
 
Bei uns haben die Forstarbeiter meist Husqvarna. Die haben ihr eigenes Werkzeug, und pflegen es entsprechend.
Das mit der Kette stimmt, die muss genau passen.
Dieses Jahr kriege ich schon gespaltene Meterstücke. Stammholz wird nur als kompletter Zug mit 40 RM geliefert, sonst ist der Transport so teuer wie das Holz. Hier im Dorf machen manche alles selber, die haben Quads mit Hänger. Das wäre mir zu viel Fahrerei.
 
Husquarna hat eine andere Nutbreite bei der Schiene (1,5mm Stihl 1,6mm) die Treibglieder sind dünner. Außerdem muss man die richte Teilung beim Kettenrad und Schwert beachten.
 
Bis zum frühen Nachmittag Hochnebel, dann einige Sonnenstunden, die Temperatur kletterte nicht in den Plusbereich, bei - 5 Grad fuhr ich am Vormittag 12 KM mit dem Rad um eine Besorgung zu machen, zapfig kalt aber auszuhalten, in diesem kalten Januar fahre ich nur das aller-aller-aller notwendigste, bisher erst 60 KM.

Eine große Wiese von uns wird mit Wildenten bevölkert, unzählige dieser großen Vögel stehen dort herum, die Seen sind zugefroren, dort können sie nicht mehr im Wasser leben deshalb haben sie sich eine andere Bleibe gesucht.
 
Eine große Wiese von uns wird mit Wildenten bevölkert,
Es sind heute nur noch wenig Wildenten da, ca 40 Stück, bin gespannt ob sie Abends wieder kommen oder sich eine andere Wiese ausgesucht haben.

In der Nacht - 7 Grad, aktuell Hochnebel und - 4 Grad, Luftdruck 1003 Hp steigend. Habe eben die Windel angeschaut, kein Volk ist brutfrei, auch nicht die nordseitigen, ich habe die Windeln gesäubert und bin gespannt wie es weitergeht.

Das Kriegsbeil ausgraben ist bei der Kälte und dem gefrorenen Boden mühsam und nicht ratsam. Schneeballschlachten sind bei gefrorenem Schnee eh nicht möglich. :)
 
Max, vor zwei Jahren hat mein Schwiegersohn aus Mitleid einer Kollegin gegenüber 10 Laufenten übernommen, sie musste ihr Grundstück abgeben, die Enten sollten geschlachtet werden. Er brachte sie zu mir, also ich sollte mich um deren Wohlergehen kümmern, was ich auch bis zum heurigen Sommer machte. Nur, und bist du närrisch, Enten machen eine unglaubliche Sauerei, innert kürzester Zeit schaut jedes Grundstück aus wie eine morastige Sumpflandschaft.

Mein Leid klagend übernahm ein Ortsgruppenmitglied diese Tiere, er hat eine innige Verbindung zur Slowakei, ich vermute nun stark, diese Tiere wurden zu knusprigen Enten.

Enten, so schön sie auch sind, kommen mir nimmer in den Garten, ganz sicher nicht.

Josef
 
Komme soeben von einem Gartenrundgang zurück, meine Frau meinte zwar, ich wäre ein Dummkopf und nur solche gehen bei solchen Verhältnisse ins Freie.

Ohne Steigeisen begibt sich tatsächlich in größte Gefahr, auf den bisherigen gefrorenem Schnee kamen über Nacht 2 Liter Eisregen hinzu, was spiegelglatte Wege verursacht. Alles ging gut, der Kreislauf in Schwung gesetzt, die Ohren rot wie Paradeiser, somit hat alles seine Ordnung.

Josef
 
Ohne Steigeisen begibt sich tatsächlich in größte Gefahr, ..........
Zum Bienenhaus geht es bei uns ca. 150 m leicht abwärts, auch eine kurze Treppe ist dazwischen, fast der komplette Weg ist voller Eis, seit vielen Tagen gehe ich diesen Eisweg mit vollster Konzentration, ansonsten haut es mir die Läufe weg. Aufwärts gehts viel leichter als abwärts. Bisher war ich zum Sandstreuen zu faul.

Momentan haben wir bereits wieder - 3 Grad, der Hochnebel hat sich gelichtet, es wird wieder eine kalte Nacht. Jeden Tag werden die Vögel gefüttert, sie fressen bei dieser Kälte sehr viel, Hanfsamen hätte ich gekauft, aber den rühren sie nicht an komischerweise oder müssen ihn erst gewöhnen, er wäre sehr nährstoffreich.
 
Ein idealer Winter für die Bienen und die Vegetation. Die Tiefsttemperaturen sind moderat und der Boden ist seit Wochen gefroren und schneebedeckt - hoffentlich hält er sich in dieser Form noch drei bis vier Wochen.
Meine Unterlagen zeigen beste Verhältnisse in den Völkern, die nun seit mehr als zwei Monate brutfrei sind.
 
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