Einen warmen Kopf behalten....

Nils

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Hallo miteinander,

Bienen wollen im Winter einen warmen Kopf, so sagt man. Zu dem Zweck kaufte ich mir schon im Sommer Matten aus Polsterwolle, die in die Innendeckel eingelegt werden können. Die Polsterwolle soll atmungsaktiv sein...

Hat jemand von Euch Erfahrung damit?
Leider klappt es bei meinen Überbau-Liebenden Völkern nicht so recht. Sie haben mittlerweile sogar den Innendeckel nach oben geschoben, so daß er nicht mehr am Rand aufliegt! Siehe Bilder.
Den Überbau werde ich nicht mehr entfernen, so kurz vor dem Winter.

Kennt jemand diese Polsterwollenmatten? Kann ich diese auch innen verwenden, also den Innendeckel einfach umdrehen, so daß die Polsterwolle über der Folie zum liegen kommt. Dann wären die Ränder wieder dichter.

Was meint ihr? Allerdings sind meine Folien mittlerweile schon etwas angenagt, sie haben Löcher. Bienen würden also dann zur Polsterwolle hinkommen - was machen die dann damit?

Danke für Eure Meinung dazu,

Nils

So wäre es wohl gedacht: Polsterwollenfilz im Innendeckel

Nils_Beute_1.jpg

Das ist aber mein Problem: durch den Überbau schieben sie den Deckel (samt Blechdeckel) einfach hoch!

Nils_Beute_2.JPG

Nils_Beute_3.JPG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Nils, hast du "Anabolika" im Winterfutter? Sind ja echte Kraftprotze deine Immen. An deiner Stelle würde ich erstmal die Steine/Gewichte auf dem Blechdeckel erhöhen. Wäre jetzt die praktikabelste Lösung in meinen Augen. Besser als jetzt noch mal die Völker aufreißen um Folie und matte zu richten. mal sehen was die experten hier dazu sagen. Eventuell kannst du auch mit Spanngurten aus dem Baumarkt gegenhalten.
gruß olaf
 
Kennt jemand diese Polsterwollenmatten?

Ich kenne dies von den Frühtrachtimkern, manche -nicht Wissende-, lächeln darüber, ist aber tatsächlich eine sehr wirksame Methode um gerade im zeitigen Frühjahr die Wärme im Stock zu behalten. Was mich nun wundert, woher hat der Nils dies nur bekommen, ich denke diese Matten sind mittlerweile schon längst in Vergessenheit geraten?

Kann ich diese auch innen verwenden, also den Innendeckel einfach umdrehen, so daß die Polsterwolle über der Folie zum liegen kommt. Dann wären die Ränder wieder dichter.

Nein, dies geht nicht Nils, Du gibst den obligaten und völlig dicht schließenden Deckel, obendrauf eine Zarge und in diese Zarge kommt nun bis zur ersten Erweiterung abermals diese Matte. Auch wir Häuslbauer dämmen unsere Dachböden um die Wärme nach oben nicht entweichen zu lassen.

So wäre es wohl gedacht: Polsterwollenfilz im Innendeckel

Nein, ganz sicher nicht, so ginge es: Folie ---> 1,5 cm Zwischenrahmen ---> 4 mm Innendeckel, ---> Außendeckel ---> Zarge mit Polsterwolle.

Josef
 
Hallo Nils,

morgen wird es über 20°. Mein Tipp. Folie weg, Wildbau abkratzen, zwei 8 mm Holzstücke oder Äste quer über die Oberträger legen, neue Folie drauf und den Deckel richtig drauf tun. Die ganze Isolierung nutzt nichts, wenn der Deckel nicht richtig drauf sitzt.

Ich würde die Folie soagr weg lassen, bis zum Frühjahr wird sowieso nicht mehr gebaut, selbst wenn der Bienenabstand zwischen Deckel un Oberträger nicht stimmt.

Die Bienen können keinen Deckel hochdrücken, nicht mal eine starke Folie. Den Überbau zerstört man bei jedem Eingriff, der Deckel sitzt daher nicht mehr richtig drauf und die Bienen bauen wieder wild, wo der Abstand nicht stimmt usw.
Im sommer fällr das Problem weniger auf, da das Wachs weich ist und der Deckel das Wachs unterdrückt (und Bienen darunter zerqutscht). Im Herbst ist das Wachs kalt und hart, so können die kleinsten Wachsbrücken den Deckel hoch halten und die Bienen müssen die entstehende Lücken wieder zubauen.

Unter der Folie auf den Zargenwänden bildet sich Kondenswasser, das Holz darunter verzieht sich, während das Holz über der Folie trocken bleibt und stabil bleibt. Der Deckel sitzt mit der Zeit nicht mehr richtig drauf. Ohne Folie, wird der Deckel mit den Zargenwänden verkittet, und das Holz wird gleichmäßig feucht oder trocken und die Bienen machen den kleinsten Spalt zu, wodurch der Deckel dann länger richtig mit der zarge schließt.

Lg salsa
 
Servus Josef,
woher hat der Nils dies nur bekommen,
Von Bienenweber: http://www.imkereibedarf-bienenwebe...bjectPath=/Shops/imkereibedarf/Products/06230

Allerdings habe ich andere Innendeckel als Du Josef, nämlich solche:
http://www.imkereibedarf-bienenwebe...bjectPath=/Shops/imkereibedarf/Products/04660

Laut Beschreibung:
Der Innendeckel, Zargen Anschlussmaße 420 mm x 520 mm, ist als Abschluss über die obere Zarge bzw. unter dem Blechdach vorgesehen. Er wird mit der wasserfest verleimten Sperrholzplatte nach unten (so dass der Bienenabstand von ca. 7 mm über den Rähmchen frei bleibt) auf die obere Zarge unter dem Blechdach gegeben. Der Boden bildet nach oben einen Trog in welchem wasserdampfdurchlässige Isolationsmaterialien, z.B. unsere Filzmatte, eingelegt werden können (keine Schaumstoffe oder ähnliches verwenden).

kommt diese Matte tatsächlich in den Innendeckel.

Folie ---> 1,5 cm Zwischenrahmen ---> 4 mm Innendeckel, ---> Außendeckel ---> Zarge mit Polsterwolle.
Äh, das verstehe ich nun nicht. Über den Blechdeckel kommt eine Zarge mit Polsterwolle? Und was kommt da dann drauf??


Die Bienen können keinen Deckel hochdrücken, nicht mal eine starke Folie

Meine schon :)
Schon im letzten Jahr war das ein Problem, so daß ich den Innendeckel verkehrt herum draufgesetzt habe. So hatte der Überbau unter der Hochgeschobenen Folie bequem Platz - und die Bienen konnten die Gassen gut wechseln. Als Isomaterial hatte ich letztes Jahr einfach Zeitungspapier drauf gelegt.

Was würde denn mit der Filzpolsterwolle passieren, wennd die Bienen drann kommen würden? Würde das Material den Bienen schaden (bei Hummeln heisst es ja, sie würden sich in der Polsterwolle verfangen...).

Servus,

Nils
 
Äh, das verstehe ich nun nicht. Über den Blechdeckel kommt eine Zarge mit Polsterwolle? Und was kommt da dann drauf??

Nein, nicht über den Blechdeckel, der bildet immer ganz oben den Abschluss.

Ruf Dir mein letztes 5 B Foto mit dem Pufferraum/Pufferzarge in Erinnerung, das war so --->Folie über den Rähmchen ---> nun Holzdeckel ---> Zarge leer, hier käme nun bis Mitte Dezember und somit Start der FuT Gabe die Polsterwolle hinein ---> Aludeckel wäre nun der Abschluss.

Ab Mitte Feber und somit Start der FuT Gabe und somit Beginn der Wärmedämmung würde es nun so aussehen ---> Folie mit 3 x 1 cm Schlitz ---> 1,5 cm Zwsichenrahmen wo der FuT zu liegen kommt ---> nun eine 4 mm Hartaserplatte ---> Leerzarge mit Polsterwolle ---> auf diese Zarge kommt nun der Holzdeckel ---> der Abschluss wäre Alu-Außendeckel.

Was würde denn mit der Filzpolsterwolle passieren, wennd die Bienen drann kommen würden?

In den nächsten Wochen gar nichts, werden aber die Völker im Frühjahr stärker, so würden die Bienen diese Matte abtragen, die Folge wäre Faser überall.

Josef
 
Zarge leer, hier käme nun bis Mitte Dezember und somit Start der FuT Gabe die Polsterwolle hinein

Hier scheint sich mit der Moantsangebe etwas zu beissen.

Im übrigen verwende ich in den Hinterbehandlern ab anfangs Oktober bis zum ersten Reinigungsflug keinerlei isolierende Abdeckungen über dem Brutraum. Damit, so scheint es, wird bis Mitte November eher Brutfreiheit erreicht als mit einem "warmen Kopf".

Es fällt mir in diesem Zusammenhang eine interessante Verschiebung der verwendeten Begriffe auf:
In den Sommermonaten sprechen alle von "Oeffnen" der Völker. Ab Oktober wechselt das dann zu "Aufreissen" der Völker, womit man solcherlei Tun klar negativ qualifiziert. Wer sowas tut macht scheinbar alles falsch.....
Ich öffne im November sämtliche HB Völker, nehme alle Waben aus dem Kasten, besprühe die Bienen mit MS bezw. OS und hänge sie wieder ein. Im gleichen Arbeitsgang werden alle überzähligen Waben entnommen. Von diesem Vorgang an haben meine Bienen Ruhe bis anfangs März.
Chrigel
 
Die Bienen können keinen Deckel hochdrücken, nicht mal eine starke Folie.
Du unterschätzt die oberbayrischen Chiemgau-Bienen, lach :)

Bei mir drücken sie mit dem Überbau auch den Deckel hoch, ich muss den Überbau entfernen damit der Deckel wieder sauber verschließt, meine Beuten-Deckel im Bienenhaus sind jedoch viel leichter als die bei Freiständen.

Besonders die einzargigen Jungvölker sind hier überaus agil und mauern oberhalb der Oberträger ihren Überbau im grenzenlosem Eifer, nicht einmal das Gewicht des Deckels bremst sie, es sind nur wenige mm die der Deckel gehoben wird. Platz hätten sie genug, die hinterste der 12 Waben ist meist unberührt.
 
Ich öffne im November sämtliche HB Völker, nehme alle Waben aus dem Kasten
Eben, im Bienenhaus und im Schweizerkasten, wo alle 35 cm Kasten an Kasten steht, und gar keine Möglichkeit zum auskühlen hat

Das würde ich es auch so machen, musst ja, geht ja fast nicht anders
 
Ich finde dieses Thema höchst interessant, können hier doch die verschiedensten Betriebsweisen besprochen und zu gegebener Zeit von Interessierten selber probiert werden.

Hier scheint sich mit der Moantsangebe etwas zu beissen.

Viele haben es sicherlich anhand meiner jährlichen Berichte schon längst bemerkt, ab etwa Ende September wird die Futterzarge leergeräumt, diese kommt nun als sogenannte Pufferzarge über den Deckel und bleibt dort bis zum ersten Erweiterungsschritt im Frühjahr, hab somit zwei wesentliche Pluspunkte

* muss nicht alles weg- und wieder herräumen

* habe ich oben -zwar nicht viel, aber dennoch- etwas Speicherwärme.

Ab Anfang Oktober ist jeder Eingriff ins Volk absolut tabu, auch geb keine -noch nie gegeben- flüssige OxS, sondern stets nur OxS Dampf, dies um Wärmeverlust zu verhindern.

Im übrigen verwende ich in den Hinterbehandlern ab anfangs Oktober bis zum ersten Reinigungsflug keinerlei isolierende Abdeckungen über dem Brutraum . Damit, so scheint es, wird bis Mitte November eher Brutfreiheit erreicht als mit einem "warmen Kopf".

Brutfreiheit strebe ich eigentlich nie an, war bei mir ebenfalls noch nie ein Thema, hab mich deswegen da immer herausgehalten. Ordentlich Entmilben, zu Weihnachten kommt OxS, Mai ein ZWA und somit Brutstopp, da haben die Milben nicht allzu Entfaltungsmöglichkeiten

Es fällt mir in diesem Zusammenhang eine interessante Verschiebung der verwendeten Begriffe auf:
In den Sommermonaten sprechen alle von "Oeffnen" der Völker.

Wenn da ich gemeint bin so stimmt dies durchaus, einmal pro Woche und ab der ersten Erweiterung bis -siehe vorhin- werden konsequent werden die Völker kontrolliert, weiß somit jederzeit wo den Bienen der Schuh drückt.

Josef
 
Hallo Nils!
Ich habe genau diese Polsterwollematten auch (vom Bienenweber). Habe ich mitsamt den Dadantbeuten und allem anderen Schnickschnack, wie passende Abdeckfolien usw. bestellt. Im letzten Winter so wie auf dem Foto benutzt und keinerlei Probleme damit gehabt. Momentan habe ich noch bei zwei Völkern, u.a. dem auf dem Foto, ein Futtergeschirr und einen HR drauf - denk dir den einfach weg. Heißt also, die Folie liegt auf den Rähmchen, darauf der umgedrehte Holzdeckel, darin die Matte und darauf der Blechdeckel. Und! Ich hatte mir für den Winter eine Bodenplatte gebastelt, die etwas kleiner ist als die gesamte Varroaschublade und eingeschoben wird. Der Boden ist also bis auf einen Lüftungsschlitz, von etwas 5 cm, geschlossen. Ich kann nicht über Schimmel berichten! Aber den Bienen würde ich NICHT die Möglichkeit geben wollen dran zu gelangen. Ich glaube nicht, dass die Matten das überleben.:-k
Gruß! ELKE
Sumse_Beute.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Schaut sehr gut aus Elke, Danke für das erklärende Foto. Ganz genau so hab ich mir dies vorgestellt, käme da nun wie in meiner Beschreibung ein 1,5 cm Zwischenrahmen, so würde ich dort den FuT geben, eine ideale Kombination um mit der Wärme nicht zu urassen.

Bin nun überrascht solche Matten überhaupt noch zu sehen, da werde ich meinen Lieferanten Massivholz Tischler fragen ob er ebenfalls solche im Programm hat.

Josef
 
Danke Josef! :)
Hätte ich diese Matten nicht bekommen, so hatte ich bereits in Erwägung gezogen, mich an mein Spinnrad zu setzen und etwas minderwertige Schafwolle grob zu verspinnen. Daraus dann mit extrem fetter Häkelnadel eine Matte zu häkeln und die dann oben einzulegen. Oder eventuell selber filzen, als Alternative? :-k
Ich kann also durchaus in verschiedenen Hinsichten "spinnen". ;)
Gruß! ELKE
 
Moin Nils,

Den Überbau werde ich nicht mehr entfernen, so kurz vor dem Winter.
Warum? Ist doch der ideale Zeitpunkt.

Allerdings sind meine Folien mittlerweile schon etwas angenagt, sie haben Löcher.
Da würde ich sagen: Falsche Folien. Das kenne ich auch aus meiner Anfangszeit. Da habe ich irgendwelche Abdeckfolien genommen. Gute Folien sind teurer, halten aber wenigstens.

Gruß,
Hermann
 
Da würde ich sagen: Falsche Folien. Das kenne ich auch aus meiner Anfangszeit.
und wenn es doof kommt, bleiben Bienen zwischen Folie und Deckel verloren. Entweder finden sie den Ruckweg durch die Löcher nicht oder die Bienen unter der Folie boxen sie durch die Folie tot :)

@Sumse: Das sind genau meine Beuten. Ich habe auch ohne diese Isomatten überwintert. d.h. zwischen Blechdeckel und Bienen lag nur der Innendeckel mit 8 mm Holzstärke. Aber gut, auch wenn es ohne diese Matten gut geht, schaden die Matten nicht.

Mit Malte seid ihr nun 2 Dadantler, die Folie verwenden. Darf ich fragen welche Vortiele bringt euch die Folie? Bei diesen Dadantbeuten von Weber kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass der Deckel verbaut wird. Kleine Wachsbrücken könnten entstehen, wenn man zu spät erweitert, aber Überbau wie unter einer Folie wird mMn nie entstehen.

Die Honigzarge ist bestimmt zum Füttern oder Behandeln noch drauf, im Winter kommt sie weg, oder?
 
Da würde ich sagen: Falsche Folien. Das kenne ich auch aus meiner Anfangszeit. Da habe ich irgendwelche Abdeckfolien genommen. Gute Folien sind teurer, halten aber wenigstens.
Ich nehme die Folien von den Apiinvert-Futterkartons, was interessant ist, bei der Charge mit Haltbarkeitsdatum 2015 war es eine sehr dünne Folie und sie wurde von den Bienen schnell durchgenagt, bei der Charge mit Haltbarkeitsdatum Februar 2016 war die Folie erheblich dicker und bisher wurde keine einzige durchgenagt.
 
Ich kann also durchaus in verschiedenen Hinsichten "spinnen".
Ich kann grenzenlos spinnen :)

Ein entfernter Nachbarimker fängt jedesmal zu spinnen an wenn er meine Folien sieht, er meint ich spinne weil ich Folien verwende und ich meine er spinnt weil er mich als Spinner sieht :)

Das er keine Folien verwendet ist für mich vollkommen in Ordnung, ich würde nie jemandem vorschreiben ob er Folien verwenden soll oder nicht. Meine Tendenz geht auch in Richtung 'ohne Folie', aber ich bin eben noch nicht soweit eine passable Lösung zu haben, der Tag, die Stunde und die Sekunde wird jedoch kommen wo es mich packt und dann werden die Folien das fliegen lernen, wann das genau ist, morgen oder in zig Jahren oder wenn ich als Engel auf einer Paradieswolke imkere, kann ich natürlich nicht sagen.
 
ich würde nie jemandem vorschreiben ob er Folien verwenden soll oder nicht.

Hey Max, ich weiß nicht ob du damit mich meint, dir traue ich alles zu "zungerausstrecken"
also man kann zum Glück sowieso niemanden was vorschreiben, aber ich tausche gerne meine Postive Erfahrungen, obwohl ich mich damit oft nur unbeliebt mache, denn die meisten denken ja anderes und man steht oft alleine da gegen allen!
However, ich war nicht der erste, der auf die Folie verzichtet hat und von den vielen Vorteilen beeindrückt war. Ich habe nur anderen wie Milbi geglaubt, dass es ohne gut geht und habe es dann selber ausprobiert. Diese positive Erafhrungen wollte ich an anderen weiter geben, aber ich will niemandem was vorschreiben, sorry wenn es anderes ankam.

In Nordirak hat ein kürdischer Imker seinen Bienen vor dem Winter immer ein halbes gekochtes Huhn gefüttert und war fest der Meinung, dass die Bienen das mögen, den zwei Wochen später waren nur noch Knochen in der Beute übrig. Tja warum nicht, Bienen fressen auch ihre Brut, wenn die Hunger haben, warum sollten sie sich auf zartes Hühnchenfleisch also nicht freuen? Da können sie richtig Fett vorm Winter anlagern und frieren nicht so schnell.

Ein anderer Imker aus Nordsyrien hat die Bienen im Winter immer in den Stall reingebracht. Die Fluglöcher hat er mit Lehm zugemacht, den ganzen Winter, damit sie nicht frieren.

Das sind wahre Geschichten und Völker kommen auch heil aus dem Winter und die Imker sollten immer noch so erfolgreich imkern!

Was ich damit sagen will, jeder kann imkern wie er/sie will und was denkst du was der syrische Imker zu mir gesagt hat, als ich ihm mitteilte, dass meine Beuten Gitterboden haben und sie den ganzen Winter draußen bleiben!

"Du spinnst wohl, arme Bienen!" :)
 
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